Die französische Digitalbehörde DINUM hat im April 2026 verkündet: Windows fliegt raus, Linux kommt rein.
Verbindliche Migrationspläne für jedes einzelne Ministerium bis Herbst 2026. 80.000 Beschäftigte der nationalen Krankenversicherung wechseln auf Open-Source-Tools. Die zentrale Gesundheitsdatenplattform wandert bis Ende 2026 in eine europäische Cloud.
Haushaltminister David Amiel: „Der Staat kann sich nicht länger damit begnügen, seine Abhängigkeit festzustellen — er muss sie überwinden.”
Feststellen. Überwinden. Zwei Verben. In Deutschland würde das Kabinett allein über die Formulierung zwei Legislaturperioden diskutieren.
Wir lachen seit Jahrzehnten über die Franzosen. Die sagen “Courriel” statt E-Mail, “Logiciel” statt Software — und ihre KI heißt natürlich “IA”, weil Intelligence Artificielle nun mal französisch klingt und das schützenswert ist. Bei uns nennen wir sowas Nationalismus und entschuldigen uns öffentlich dafür.
Und jetzt stellt sich raus: Genau diese entêtement — diese fast comichafte Weigerung, sich amerikanischen Standards zu unterwerfen — ist in Sachen souveraineté numérique eine verdammte génie stratégique.
Die Franzosen konnten es nicht ertragen. Nicht primär wegen dem Cloud Act. Nicht wegen der DSGVO. Sondern weil es amerikanisch ist. Und das war ihnen Grund genug.
Chapeau, ihr nationalistischen Sturköpfe. Ernsthaft. Neidvoll. Aus ganzem Herzen.
Schleswig-Holstein kämpft tapfer allein — 80 Prozent der Verwaltungsarbeitsplätze laufen schon mit LibreOffice, Linux-Rollout 2026 fertig, zweistellige Millioneneinsparungen jährlich. Ein Bundesland gegen den Rest der Republik.
Und Bayern? Die korrupten Verbrecher in München verhandeln gerade ohne Ausschreibung — also an der Öffentlichkeit vorbei, an jedem Vergaberecht vorbei — einen Microsoft-Deal für 25.000 Arbeitsplätze. Knapp eine Milliarde Euro Steuergelder. Für fünf weitere Jahre totale Abhängigkeit von einem US-Konzern, dessen Manager 2025 vor dem französischen Senat unter Eid zugegeben hat, eure Daten nicht vor US-Behörden schützen zu können.
Die Gesellschaft für Informatik und ein Haufen deutscher IT-Unternehmen haben protestiert. Offener Brief. Viel Lärm.
Bayern verhandelt trotzdem weiter. Wem der Schuh passt.
Und Ftzn-Frtz, der Lügenkanzler zweiter Wahl, der noch nie ein Versprechen gehalten hat und gerade dabei ist, Deutschland in Zeitlupe abzuwickeln? Der hat versprochen, der Staat werde “Ankerkunde für souveräne Arbeitsmittel”. Das war vor Monaten. Seitdem: nichts. Stille. Das leise Kratzen von Kugelschreibern auf Positionspapieren — selbstverständlich in Microsoft Word.
Nachtrag Mai 2026: Wenn sie erwischt werden…
Bayern hat’s dann doch gelassen. Finanzminister Füracker hat vergangene Woche bestätigt: Der Microsoft-Milliarden-Deal ist vom Tisch. Nicht wegen Datenschutz. Nicht wegen dem Cloud Act. Nicht wegen digitalem Souveränitätsbewusstsein. Sondern weil der Streit zwischen seinen Ministern so laut wurde, dass Markus Söder persönlich ein Machtwort sprechen musste.
Stattdessen wird jetzt das kleinste Ministerium des Freistaats — das Digitalministerium mit rund 200 Beschäftigten — zum “Versuchslabor”. 40 Arbeitsplätze sollen irgendwann mal alternative Software testen. Irgendwann. Im Laufe des nächsten Jahres. Vielleicht.
Schleswig-Holstein hat das 2026 mit 30.000 Arbeitsplätzen abgeschlossen. Frankreich migriert 80.000 Beschäftigte mit verbindlicher Deadline.
Bayern testet mit 40.

Ja, genau du. Der du gerade diesen Artikel auf deinem Windows-Rechner liest, mit deinem Microsoft-365-Abo,
deinen Daten auf OneDrive, deiner Buchhaltung irgendwo in einer amerikanischen Cloud.
WhatsApp wo du deine Firmeninterna mit deinen Mitarbeitern besprichst und Preislisten, Angebote und Liefermengen an deinen Kunden sendest. Ernsthaft?
Was wartest du noch?
Auf Merz? Du weißt selbst, wie das endet. Auf die perfekte standard Lösung? Die gibt’s nicht.
Du brauchst eine souveräne Lösung die für dich und dein Unternehmen passt.
Die Franzosen testen gerade zwei Linux-Distributionen parallel und haben trotzdem Herbst 2026 als Deadline gesetzt. Auf deine Mitarbeiter? Die lernen Linux Mint an einem Tag. Die französische Gendarmerie hat das 2008 hingekriegt — mit Beamten, nicht mit IT-Spezialisten.
Deine Daten liegen unter US-Recht. Dein Anbieter muss auf Anfrage liefern. Das ist keine Meinung, das ist der US Cloud Act von 2018. Microsoft hat das 2025 vor dem französischen Senat unter Eid bestätigt.
Die Franzosen haben das als unerträglich empfunden. Du anscheinend noch nicht.
Vielleicht brauchst du weniger Digitalgipfel-Livestream und mehr Gallic Shrug — dieses herrliche französische Schulterzucken, das sagt: „Américain? Non.”
Kein Milliarden-Budget nötig. Kein interministerielles Seminar.
Linux Mint statt Windows. Nextcloud sicherer Messenger inclusive statt OneDrive. LibreOffice statt Microsoft 365. Thunderbird statt Outlook. Alles läuft, alles ist erprobt, alles liegt nicht in amerikanischen Händen.
Wenn du nicht weißt, wo du anfangen sollst — das ist genau das, womit ich täglich arbeite.
Irgendwann wird es peinlich, noch zuzuschauen.
Lokale Hilfe:
Linux Club Saarbrücken – hervorragende Admins, praktische Unterstützung, regelmäßiger Stammtisch
Überregional: LinuxGuides.de
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